Mein Hund hat Schokolade gefressen - wie besorgt muss ich sein?
Schokolade ist für Hunde giftig, weil sie Theobromin enthält, und die Gefahr hängt von der Größe deines Hundes, der Schokoladensorte und der Menge ab. Gib die Details ein und erhalte eine geschätzte Dosis und Risikostufe - nutze sie dann für das Gespräch mit deinem Tierarzt, nicht stattdessen.
Eine Schokoladenvergiftung hängt von der Dosis ab - ein Stück Vollmilchschokolade schadet einem großen Hund selten, während dieselbe Menge Zartbitterschokolade einen kleinen Hund ernsthaft treffen kann.
Darauf solltest du achten: Erbrechen, Durchfall, Unruhe, starkes Hecheln, Herzrasen, Zittern oder Krampfanfälle - meist innerhalb von 6 bis 12 Stunden. Anzeichen können verzögert auftreten, also beobachte deinen Hund den ganzen Tag.
Das ist eine Schätzung, die dir hilft, die Dringlichkeit einzuschätzen, keine Diagnose. Der Theobromingehalt schwankt zwischen Produkten, und Hunde reagieren unterschiedlich empfindlich - ruf deshalb im Zweifel mit der Verpackung in der Hand deinen Tierarzt an. Er rät eventuell dazu, Erbrechen auslösen zu lassen, wenn die Aufnahme erst kurz her ist, und früh zu handeln ist immer am sichersten. Warte nie auf Symptome, wenn es um eine große Menge oder dunkle Schokolade geht.
Woher die Zahlen stammen: aus dem Kapitel über Schokoladenvergiftung im Merck Veterinary Manual (englisch). Es nennt den Gehalt an Methylxanthinen (Theobromin plus Koffein) mit 2,3 mg je Gramm für Milchschokolade, 5,3-5,6 für dunkle Schokolade, 15,5 für ungesüßte Backschokolade und 28,5 für trockenes Kakaopulver, und für Hunde etwa 20 mg/kg für leichte Anzeichen, 40-50 mg/kg für Wirkungen aufs Herz und ab 60 mg/kg für Krampfanfälle. Für weiße Schokolade rechnet der Rechner bewusst mit mehr als dem Wert des Handbuchs. Stand: 10. Oktober 2026.